Kondensatfeuchte

Von admin am Juli 11, 2010

Eine der vor allem in der heutigen Zeit mit ihren immer dichteren Fenstern und Türen auftretende Schadensart ist Kondensatfeuchte, die bei längerer Dauer zu schweren Schäden der Wandaufbauten und zur Schimmelbildung führen kann.

Mit Hilfe kombinierter Oberflächen- und Volumenmessungen lassen sich Kondensatfeuchten schnell erkennen. Reine Kondensatfeuchte zeigt dabei einen deutlichen und flächenhaften Anstieg der Feuchte an der Oberfläche, wohingegen der Kern des Mauerwerks nicht betroffen ist.

Dies gibt auch das Beispiel wieder. In einem gerade sanierten Mehrfamilienhaus mit massiven Ziegelwänden beklagten sich die Mieter über zunehmende Feuchte an den Wänden des Wohnzimmers. Die Messung wurde in der Heizperiode bei Außentemperaturen von -2°C durchgeführt.

Oberflächenmessung

Oberflächenmessung

Die Kombination der Messungen zeigt eine ausgeprägte Erhöhung der Feuchtewerte an der Oberfläche von den Rändern des Messfelds hin zu seinem Zentrum. Ein solches unregelmäßig flächenhaft zusammenhängendes Bild deutet immer auf einen Feuchteschaden hin.

Weiterhin deutlich erkennbar, zeigt die Volumenmessung keinerlei Feuchteschäden.

Damit war bewiesen, dass es sich bei dem aufgenommen Schaden um Kondensatfeuchte handelt.

Quelle: hf sensor GmbH, Leipzig

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